Vertriebslexikon – W

Wertdarstellung

Im Allgemeinen ergibt sich der Wert einer Dienstleistung oder eines Produktes rein rechnerisch aus dem was gespart oder aber gewonnen wird, wobei auch der jeweilige emotionale Wert für die Käufer eine enorme Rolle spielt.

Wertschöpfung

Als Wertschöpfung im praktischen Sinne wird die Summe des Mehrwerts bezeichnet, die ein Unternehmen durch die Verknüpfung der Produktionsfaktoren geschaffen hat. Zu den Produktionsfaktoren zählen neben den Betriebsmitteln und der Arbeit auch die Werkstoffe im Zuge der betrieblichen Produktion sowie die mitverkauften ideellen Werte. Mit anderen Worten: Die Wertschöpfung ist der von einem Unternehmen in einer zeitlich definierten Periode erreichte Zuwachs an Werten.

Wertschöpfungskette

Zur sogenannten Wertschöpfungskette zählt die komplette unternehmerische Situation, und zwar beginnend beim Einkauf, über die Fertigung bis hin zum Vertrieb. Daneben gehören auch die Finanzierungskonditionen sowie das Eigenkapital zur Wertschöpfungskette. Dabei sind die jeweiligen Kosten nicht der alles entscheidende Faktor für die Wertschöpfung. Basiert eine Wertschöpfungskette allein darauf, auf niedrige Kosten ausgerichtet zu sein, kann dies desaströse Folgen haben. Liefern beispielsweise andere Unternehmen (Zubringer) nicht verlässlich oder ist ein Geschäftspartner wirtschaftlich instabil wirkt sich das negativ aus.

Soll die Wertschöpfung optimiert werden, müssen die Lieferkette, die Produktion, die Einhaltung vorgegebener Qualitätsstandards sowie die Kundenorientierung, der Vertrieb usw. von Stabilität geprägt sein.

Wettbewerb

Im wirtschaftswissenschaftlichen Kontext bezeichnet der Terminus „Wettbewerb“ im Allgemeinen das Streben zweier Parteien, Unternehmen oder Akteure nach einem bestimmten Ziel. Dabei ist es nur folgerichtig, dass ein höherer Zielerreichungsgrad einer Partei einen niedrigeren Zielerreichungsgrad einer anderen Partei bedingt. Im wirtschaftswissenschaftlichen Bereich hat sich – analog zum sportlichen Vergleich (competition) und dem verdrängenden Vergleich (Konkurrenz, rivalry) – die Unterscheidung von Wettbewerb eingebürgert, selbige ist allerdings willkürlich.

Grundsätzlich wird zwischen direktem und indirektem Wettbewerb (Konkurrenz) differenziert: Bei direkten Wettbewerben/ Konkurrenten handelt es sich um Unternehmen, die auf dem Markt mit vergleichbaren Dienstleistungen oder Produkten agieren. Indirekte Wettbewerber/ Konkurrenten sind dagegen Unternehmen, die eine andere Dienstleistung/ ein anderes Produkt vertreiben, welches jedoch die gleiche Lösung bietet bzw. das gleiche Ziel verfolgt.

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